Unfallkasse NRW
Projekt
Typologie
Ort
BauherrIn
Leistungsphase
Neubau
Büro- und Seminargebäude mit Tiefgarage
Regina-Protmann-Straße, Münster
Unfallkasse NRW
LPH 1-5a
Der Neubau der Unfallkasse NRW nimmt bewusst Bezug auf die städtebaulichen Ursprünge seines Standorts. Der Neubaukörper orientiert sich an der figuralen Gliederung des identitären Bestandsgebäudes, das über Jahrzehnte hinweg das Erscheinungsbild der Nachbarschaft geprägt hat. Gleichzeitig setzt der Entwurf auf eine moderne, zukunftsorientierte Architektursprache, die höchsten technischen und gestalterischen Standards entspricht. Das Ziel ist es, ein Gebäude zu schaffen, das sich respektvoll in die bestehende Umgebung einfügt und zugleich seine identitätsstiftende Wirkung neu definiert. Die klare Gliederung des Baukörpers ermöglicht eine präsente Adressbildung und eine intuitive Orientierung. Terrassierungen verbinden die Architektur harmonisch mit der umgebenden Natur und schaffen eine Symbiose zwischen Arbeitswelt und Grünraum. Die ruhige, elegante Gebäudehülle gibt dem Gebäude eine unverwechselbare Erscheinung, die die Unfallkasse NRW als nachhaltige Institution stärkt und erkennbar macht. Zugleich sorgt die horizontale Gliederung der Fassade für eine klare Ablesbarkeit der Nutzungseinheiten und bietet Flexibilität für gegenwärtige und zukünftige Anforderungen. Der Neubau steigert die stadträumliche Qualität der Nachbarschaft und setzt ein Zeichen für Kontinuität und Fortschritt. Modularität und eine effiziente Flächenverteilung unterstreichen den wirtschaftlichen und ökologischen Anspruch des Projekts.
Erschließung und Funktionalität Die funktionale Logik des Gebäudes zeigt sich in dem äußeren und inneren Aufbau. Verkehrsströme zwischen der Regina-Protmann-Straße und der Salzmannstraße werden klar geführt, während Stellplätze für PKW und Fahrräder versiegelungsarm angeordnet und in die grüne Umgebung eingebettet werden. Das Prinzip der kurzen Wege gilt nicht nur für Mitarbeitende und Besucher, sondern auch für wartungs- und reinigungsrelevante Bereiche. Sieben separate Zugangsmöglichkeiten schaffen Flexibilität für eine potenzielle Dritt- oder Teilnutzung. Ein freies Tragraster ermöglicht darüber hinaus eine nachhaltige Umnutzbarkeit von geschlossenen und offenen Bereichen. Das Raumprogramm ist sachlich und übersichtlich umgesetzt, die Nutzungsbereiche sind sauber gruppiert und strukturiert. Ideale Arbeitsbedingungen entstehen durch perfekte Belichtungsverhältnisse und eine systematische räumliche Orientierung. Barrierefreiheit wird mit Vorbildfunktion umgesetzt, sodass sich alle Nutzer gleichermaßen mühelos und gleich- berechtigt im Gebäude bewegen können. Räumliche Qualität Die Qualität des Neubaus zeigt sich neben seiner äußeren Erscheinung auch in seiner inneren Struktur. Die Raumgestaltung zeichnet sich durch klare Proportionen, optimale Tageslichtführung und eine angenehme Arbeitsplatzatmosphäre aus. Die Grundrisse ermöglichen eine betont ausgewogene Balance zwischen Kommunikation und Konzentration. Kommunikationsflächen, Treppenhäuser und Flure sind offen und einladend gestaltet. Ihre Übersichtlichkeit wird durch gestalterische Akzente betont, die zusätzlich die Orientierung erleichtern. Auch die Wahl von Farben und Materialien folgt dem Konzept natürliche, moderne und zeitgenössische Akzente für eine Umgebung zu schaffen, die inspirierend und angenehm zugleich ist. Raumgrößen sind präzise auf ihre jeweiligen Nutzungen abgestimmt und beschreiben repräsentative Einfachheit. Die Transparenz und die wechselseitige Qualität der Sichtbeziehungen innerhalb des Gebäudes – insbesondere im Seminarbereich – vermitteln Nähe und Offenheit. Einbindung der Natur Die Verbindung von Architektur und Natur wird im gesamten Entwurf durch die Terrassierung des Baukörpers und die Gestaltung der Außenanlagen konsequent verfolgt. Organische Formen, grüne Inseln und eine hohe Biodiversität prägen die Außenräume. Sie schaffen nicht nur einen Ort der Erholung und Inspiration für die Mitarbeitenden und Gäste des Hauses, sondern stärken auch die ökologische Qualität des Standorts. Die öffentlichen Bereiche des Gebäudes – von den Eingangsbereichen bis hin zu Seminarräumen – sind einladend und repräsentativ gestaltet. Materialien und Oberflächen wirken haptisch freundlich, langlebig und wertig. Diese gestalterischen Entscheidungen spiegeln den hohen Anspruch an Qualität und Identität wider, der den Neubau der Unfallkasse NRW prägt und zu einem beispielhaften Modell für zeitgemäße Bürogebäude macht. Unter „systematisiertes Bauen“ versteht man eine Bauweise, die auf systematisierten Prozessen und der Nutzung von Bauteilen aus eigener Produktion basiert. Diese Methode zielt darauf ab, individuelle Fehler zu vermeiden und eine gleichbleibende hohe Qualität sicherzustellen. Die systematisierte Bauweise ermöglicht einen zeitoptimierten Bauablauf und bietet gleichzeitig eine hohe architektonische Vielfalt durch unzählige Kombinationsmöglichkeiten. Standardisierte Rahmenbedingungen und erprobte Detaillösungen ermöglichen die Energieeffizienz zu steigern. Die Bauweise zeichnet sich durch individuelle Planung, schlüsselfertiges Bauen, langfristige Betreuung und eine elementierte Bauweise in Eigenfertigung aus. Unsere eigene Fertigung ist ein zentrales Element unseres Geschäftsmodells, Gebäude wirtschaftlich, schnell und nachhaltig bei passgenauer und einer exakt auf die Nutzung zugeschnittenen Funktionalität zu realisieren. Wir produzieren einen Großteil unserer Systemelemente selbst. Mit unserer eigenen Produktion sichern wir die zuverlässige Qualität unserer Produkte und sind unabhängiger von äußeren Einflüssen. Die Fertigung im eigenen Werk reduziert die Unfälle durch äußere Einflüsse auf den Baustellen und bietet ein si


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