Digitalisierungsdinner

Vortragsszene in einem modernen Raum mit Leinwand, Stehtisch und Stuhlreihen; zwei Personen präsentieren ein digitales oder technologisches Thema.
Vortragsszene in einem modernen Raum mit Leinwand, Stehtisch und Stuhlreihen; zwei Personen präsentieren ein digitales oder technologisches Thema.
Vortragsszene in einem modernen Raum mit Leinwand, Stehtisch und Stuhlreihen; zwei Personen präsentieren ein digitales oder technologisches Thema.

TECH & TASTE: Ein Abend zwischen Algorithmus und Aperitif 

Am Montagabend haben wir gemeinsam mit der Stadt Münster und syte zu einem Digitalisierungsdinner in unsere Büroräume eingeladen. Rund 25 Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Münsterland kamen zusammen, um über digitale Transformationsprozesse, branchenübergreifende Synergien und die Zukunft der Stadtentwicklung zu sprechen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Oberbürgermeister Markus Lewe eröffnete Matthias Zühlke den Abend mit einem Impulsvortrag, in dem zentrale Herausforderungen der Immobilienwirtschaft benannt wurden: zunehmender Planungsaufwand, lange Entscheidungswege, steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Im Zentrum stand dabei die Frage, wie digitale Werkzeuge wie syte helfen können, Planungs- und Bewertungsprozesse strukturell zu verbessern – von der Datenanalyse über die Potenzialermittlung bis hin zur Entwicklung belastbarer Sanierungskonzepte.

Im Anschluss zeigte Pascal Maas anhand des kürzlich fertiggestellten Projekts am Hohenzollernring, wie sich die Rolle des Architekturbüros verändert. Es ging dabei weniger um digitale Effizienz als um eine neue Form von Verantwortung: Weg vom reinen Entwurf hin zu einer integrierten Planung, die wirtschaftliche, ökologische und städtebauliche Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Pascal beschrieb diesen Wandel als notwendigen Schritt – hin zu einem planerischen Selbstverständnis, das städtische Transformation ganzheitlich denkt: ressourcenschonend, datengestützt, resilient.

Der Abend endete in offener Runde. Beim gemeinsamen Essen wurden Impulse aufgegriffen, Perspektiven ausgetauscht und neue Anknüpfungspunkte sichtbar. Der Dialog zeigte, dass Digitalisierung längst mehr ist als ein technisches Thema – sie wird zunehmend zum strategischen Instrument, um Stadtentwicklung zukunftsfähig zu gestalten. Ein toller Abend, der glücklicherweise bald schon seine Fortsetzung finden wird.

Zweigeschossiges Wohngebäude mit Klinkerfassade, Balkonen und Eingängen in der Frontansicht
Längliches Wohngebäude mit Klinkerfassade, großen Fenstern und Balkonen über zwei Etagen